Durch ein kleines Fenster einsteigen

Die Aufgabe stammt aus dem Buch von Nick Bantok und ist eine von 49 inspirierenden Übungen.

Material: Papier und Bleistift, Druckbleistift oder Fineliner

Zeit: 10 Minuten

Größe: ca. 5×5 cm

Zeichne ein 5×5 cm großes Quadrat . In dieses Quadrat zeichnest du in fünf Minuten so viele Tiere wie möglich. (Wie du das interpretierst, bleibt dir überlassen.)

Dann zeichne ein zweites Quadrat, ca. 5×5 cm, bei dem du eine Seite offen lässt. Zeichne nun so viele Tiere wie möglich, die aus dem Quadrat fliehen. Fünf Minuten Zeit.

Es geht darum etwas Unbeschwertes zu tun, dass dich in Schwung bringt und dir Spaß macht.

Material für Collagen

Das Material für Collagen kann vielfältig und spannend sein. Bei der Arbeit wirst du schnell feststellen, was für dich in Frage kommt und was dir nicht so liegt.

Als Untergründe eignen sich:

Festes Papier

Pappe, verschiedner Stärken

Malpappen

Leinwände

Sperrholz usw.

Es kommt bei den Untergründen darauf an, was du für die Collage verwendest. Bei schwereren Objekten ist es vielleicht besser, einen festeren Untergrund zu wählen. Dabei solltest du an den passenden Kleber denken. Nicht jeder Kleber eignet sich z.B.: für Styropor-Objekte oder Plastik.

Für die Collage kannst du verwenden:

Zeitungen, Zeitschriften, Modejorunale

Bunte Pappen und Papiere

Origami-Stücke

Bilder aus Kunstbücher (auf Flohmärkten kann man Exemplare finden, die man zerschneiden kann)

Plakate

Fotos, Postkarten

Schriften aller Art

Kleine Kartons, als Objektträger

Naturmaterial: Kastanien, Äste, Hagebutten, Nüsse, getrocknete Blätter und Blüten, kleine Steine, Sand, Muscheln, Federn, usw.

Fundsachen aller Art

Metallteile: Schrauben, Muttern, Draht, Reißzwecken, usw.

Kork, Seile, Bänder, Stoffreste, Knöpfe usw.

Pailletten, Spitzenstückchen, usw.

Styropor-Stücke (verziert oder blanko)

Noch ein kleiner Tipp: Bei der Verwendung von feuchtem Kleber bei Papier und Pappe muss man vorsichtig sein, da sich das Material sonst wellt.

Moodboard

Vor Kurzem las ich einen Artikel über Moodboards. Bis dato hießen diese Sammelbretter bei mir noch Pinnwand und wahrscheinlich werde ich den Begriff auch weiter verwenden. Denn Moodboards oder Stimmungstafeln, wie die deutsche Übersetzung lautet, waren meine Pinnwände schon immer.

Schon bevor ich anfing mehr zu schreiben hatte ich Stimmungstafeln Zuhause. Seit ich Romane schreibe, habe ich für das jeweilige Projekt eine eigene Pinnwand, die erst aufgelöst wird, wenn es zu Ende ist. Das kann manchmal eine Weile dauern, aber es erinnert mich immer daran, dass ist wichtig und wird noch geschrieben!

Moodboards können die verschiedensten Formen haben – sogar Schiller hat mit „Pinnwänden“ gearbeitet. Nur dass er seine Informationen direkt an der Wand befestigte.

Die Tafeln können aus allen möglichen Materialien bestehen: Malpappe, Spanplatten, Bilderrahmen mit Rückwand, bespannt mit Stoff, aus Kork, aus Metall mit Magnetpins, usw.

Zum Pinnen eignet sich alles Mögliche: Fotos, Eintrittskarten, Stadtpläne, Notizzettel und Ideenzettel, Listen, kleine Erinnerungsstücke, Postkarten, Briefe, Zeitungsausschnitte, Fundstücke usw – der Fantasie sind da wirklich kaum Grenzen gesetzt.

Und für mich als Schreiberling kommen an eine Pinnwand: Fotos der Romanlandschaft, meiner Figuren, Ideen-Zettel, Notizen für später, Timelines, teilweise auch der Plot … Stadtpläne …und einiges mehr.

Folgend einige meiner Stimmungstafeln und so wie es aussieht, werde ich diese Woche noch einen Möbeldiscounter besuchen und mir zwei neue Pinnwände besorgen – denn irgendwas ist immer.

Die Stimmungstafel über das Moodboard, in meinem Arbeitsjournal:

moodboard1

Stimmungstafel der Erinnerungen:

moodboard-erinnerungen

Postkartentafel:

postkarten-mood

Pinnwand für eine Geschichte, die noch geschrieben werden will:

roman-mood

Vielleicht konnte ich euch eine kleine Anregung geben, eigene Stimmungstafeln zu gestalten.

Ich wünsche euch viel Spaß und viele Inspirationen!

Caro

Masken nach Bertram Schüler

Masken bauen ist gar nicht so kompliziert oder teuer, wie man denken mag. Der Frankfurter Künstler Bertram Schüler macht es vor.

Als Werkzeug:

Gute Scheren

Material:

Pappkartons verschiedener Größe und Form

bunte Papiere (zum Bekleben), kann auch aus Zeitschriften, Zeitungen und Katalogen stammen.

Farbe, am besten Acrylfarben (die trocknen schnell) es kann aber auch mit Farbstiften (z.B.: dicke Buntstifte, Wachsmalstifte, Textmarker …) und Tuschkästen gearbeitet werden. Probiert aus, was euch am besten liegt.

Klebeband (auch zum Verzieren) , Klebestifte, uä

Besonderes:

Wer mag könnte auch mit Pappmasche experimentieren

Verzierungen aller Art, Knöpfe, Deckel, Pailletten, Glitzer usw.