Masken nach Bertram Schüler

Masken bauen ist gar nicht so kompliziert oder teuer, wie man denken mag. Der Frankfurter Künstler Bertram Schüler macht es vor.

Als Werkzeug:

Gute Scheren

Material:

Pappkartons verschiedener Größe und Form

bunte Papiere (zum Bekleben), kann auch aus Zeitschriften, Zeitungen und Katalogen stammen.

Farbe, am besten Acrylfarben (die trocknen schnell) es kann aber auch mit Farbstiften (z.B.: dicke Buntstifte, Wachsmalstifte, Textmarker …) und Tuschkästen gearbeitet werden. Probiert aus, was euch am besten liegt.

Klebeband (auch zum Verzieren) , Klebestifte, uä

Besonderes:

Wer mag könnte auch mit Pappmasche experimentieren

Verzierungen aller Art, Knöpfe, Deckel, Pailletten, Glitzer usw.

 

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Galerie in der Trinkkuranlage zeigt Bertram Schüler

Nach einem sehr coolen Jazzkonzert, des Joachim Kunze Quintett im kleinen Saal der Trinkkuranlage, kam ich an der Galerie in der Trinkkuranlage vorbei. Ich warf einen neugierigen Blick durch die großen Fenster und sah bunte Masken ausgestellt. Da ich Zeit hatte, ging ich hinein, um mich inspirieren zu lassen. Die Ausstellung heißt „HinterSpiegeln“.

Einer der beiden ausstellenden Künstlern heißt Betram Schüler (der zweite Max Weinberg), ist 53 Jahre alt und in Königstein im Taunus geboren.  Seine akademische Ausbildung (Malerei und Skulptur) genoss er an der Städelschule Frankfurt. Heute arbeitet er in Frankfurt, Oldenburg, Paris. Seit 2015 ist er Dozent an der European School of Design Frankfurt.

Masken in allen Größen, Formen und Farben hingen an den Wänden oder waren auf dem Boden drapiert.

Die Masken sind aus allen Arten von Kartons und Kisten hergestellt und farbig bemalt. Sie stellen teilweise bekannt Gesichter dar. Zum Beispiel Frankensteines Monster, einen Pharao, einen Elefantenmenschen usw.

Bertram Schüler sagt: „Affen, Clowns und Narren dürfen alles! Deswegen waren sie mir schon als Kind die Liebsten. Und Fastnacht mein größtes Fest, stärker als Ostern und Weihnachten zusammen… Hinter der Maske ist das Selbst geschützt und keinem Zugriff ausgeliefert. Das sich die Erwachsenen perfekt verstellen, auch ohne sichtbare Maske, wusste ich damals noch nicht…“(Zitat aus dem Handout)

Auf jeden Fall eine spannende Ausstellung, wenn man die Masken auf sich wirken lässt. Die Herstellung ist keine Hexerei und wer mag, kann zu Hause nach dem Vorbild von Bertram Schülers Masken seine eigene Maske herstellen.

Die Ausstellung hat mich auf jeden Fall inspiriert. Eine Collage mit dem Titel „Masken“ gibt es ja schon, aber ich habe eine Idee das Thema auch als „Skulptur“ darzustellen.