Durch ein kleines Fenster einsteigen

Die Aufgabe stammt aus dem Buch von Nick Bantok und ist eine von 49 inspirierenden Übungen.

Material: Papier und Bleistift, Druckbleistift oder Fineliner

Zeit: 10 Minuten

Größe: ca. 5×5 cm

Zeichne ein 5×5 cm großes Quadrat . In dieses Quadrat zeichnest du in fünf Minuten so viele Tiere wie möglich. (Wie du das interpretierst, bleibt dir überlassen.)

Dann zeichne ein zweites Quadrat, ca. 5×5 cm, bei dem du eine Seite offen lässt. Zeichne nun so viele Tiere wie möglich, die aus dem Quadrat fliehen. Fünf Minuten Zeit.

Es geht darum etwas Unbeschwertes zu tun, dass dich in Schwung bringt und dir Spaß macht.

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Collagen I

Das Thema einer Collage steht nicht immer gleich fest. Ich sehe ein Bild, einen Gegenstand oder habe einen Gedanken, den ich ausdrücken möchte. Doch wie ich dies ausdrücken oder verarbeiten kann, ist anfangs oft nur eine vage Vorstellung. Sie wächst von Tag zu Tag. Mit der Zeit kommen neue oder andere Stücke dazu, ich ordne die Komponenten hin und her, bis ich das Gefühl habe, so soll es aussehen. Das transportiert meine Idee am besten.

Handys oder Digitalkameras sind dabei eine große Hilfe, da man etwas legen kann, die Komposition fotografieren – eine andere Variante probieren, wieder fotografieren usw. Danach kann man sich ansehen, was passt oder wo man noch etwas verändern kann. Bei Bedarf kann man immer wieder zu einer früheren Komposition zurückkehren.

Oft dauert die Ordnung der Teile zum Endprodukt länger, als die Idee und das Fertigstellen. Manchmal sind es nur kleine Veränderungen, die das Bild spannend oder langweilig erscheinen lassen.

Ein Satz, der mir in diesem Zusammenhang gutgefallen hat:

Das Handwerk der Maler war die Komposition. Sie bemühten sich, die verschiedenen Formen harmonisch abzustimmen.

 

 

William Kentridge im Liebighaus

Vor circa 10 Jahren besuchte ich das Frankfurter Liebighaus zum ersten Mal und war begeistert. Ich mag schöne Häuser und die Villa Liebig ist ein außergewöhnliches schönes historisches Gebäude. Besonders im oberen Geschoss bekommt der Besucher eine Ahnung, wie es vor der Zeit der Museumsnutzung aussah.

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Aktuell zeigt das Liebighaus die Ausstellung von William Kentridge – O Sentimental Machine. Sie dauert noch bis zum 26.08.2018. Es besteht also noch die ein oder andere Gelegenheit sich diese wunderbar inspirierende Ausstellung anzuschauen.

William Kentridge wurde am 28.04.1955 in Südafrika geboren. Er studierte in Europa und Südafrika. Das spannende an der Ausstellung im Liebighaus ist Verbindung zwischen Antike und Moderne. Die Exponate von William Kentridge wurden harmonisch in die bestehende Ausstellung aniker Stücke eingebunden.

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Das Werk besteht aus Bildern, Film, Skulptur, automatischen Installationen und lädt zum Verweilen und genauen hinsehen und hinhören ein. Ich hatte teilweise das Gefühl mich in einer anderen Welt zu bewegen. Ich empfand die Ausstellung als sehr sinnlich, scharmant, humorvoll, nachdenklich, märchenhaft, realistisch – und ausgesprochen inspiriend.

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Seit meinem Besuch in der Villa Mondrian eine Ausstellung, die mich sehr berührt hat und die ich gerne ein weiteres Mal besuchen möchte.

Und zum guten Schluss: Das Cafe im Liebighaus ist ein schöner Abschluss, um die Ausstellung Revue passieren zu lassen.

Gegensätze erzeugen Spannung

Die Spannung in einem Krimi wird von dem Gegensatz aus Gut und Böse erzeugt. Eine spannungsvolle Architektur besteht aus der geschickten Kombination verschiedener Materialien (Holz, Stein, Eisen, Putz …) und auch ein schöner Garten lebt von den Kontrasten aus Bäumen, Grasflächen, Büschen, Beeten, Natursteinen usw.

Ebenso wie diese Künste (s.o.)  leben auch die anderen bildenden Künste – Malerei, Gesang, Tanz, Romane, Skulptur, Fotografie, Collagen, usw. – von den Gegensätzen aus:

Leben – Tod

Tag – Nacht

hell – dunkel

Mann – Frau

leicht – schwer

laut – leise

rau – glatt

kalt – warm

dick- dünn

zart – grob

rot – grün, gelb – violette usw.

leer – voll

alt – jung

Erde – Feuer – Wasser – Luft

fröhlich – traurig usw.

Die Liste kann beliebig erweitert werden und sollte im gestalterischen Prozess berücksichtigt werden. Ein langweiliges Bild oder ein Text (u.a.) ist zum Scheitern verurteilt. Überlege dir weitere Gegensatzpaare, die dir in deinem künstlerischen Prozess wichtig sind.

Leben ist Energie, Dynamik, Wachstum, Bewegung, Kontrast. Gegensätzen  verstärken, ergänzen oder bedingen erst die Kunst. Helles wirkt heller vor einem dunklen Hintergrund, das Happyend ist befreiender, wenn der Held eine Horrorfahrt hinter sich hat.

Frage dich: Wie sieht es mit deinem Kunstwerk aus? Wo liegen die Gegensätze und Kontraste?

 

Künstlertreff

Diese Idee kommt von Julia Cameron, einer „Kreativitätslehrerin“. Das Buch „Der Weg des Künstlers“ ist empfehlenswert für alle, die sich in ihrer Kreativität eingeschränkt fühlen und einen kleinen „Schubs“ für ihr Selbstbewusstsein brauchen, sich die Freiheit des Künstlers zu gestatten.

Was ist ein Künstlertreff? Eine Plauderstunde mit anderen Kreativen? In diesem Fall nicht.

Ein Künstlertreff ist eine Zeit nur für dich. Das kreative Bewusstsein, der innere Künstler will genährt werden und genau dazu dient der Künstlertreff. Es ist ein wöchentliches Zeitfenster von circa zwei Stunden (wer mag und kann darf auch länger verweilen).

Es ist deine Zeit, die gegen äußere Einflüsse verteidigt werden will und manchmal leider muss. Oft wird es uns als Egoismus ausgelegt, wenn wir uns aus Beziehung/Familie/ bei Freunden ausklinken und sagen, ich bin heute Nachmittag mal weg! Das Problem ist, wenn die anderen merken, wie happy und ausgeglichen wir wiederkommen, dass sie mitgehen wollen.

Doch dies ist nicht der Sinn der Sache! Wir führen nicht Freunde, Familie, Partner spazieren, sondern unseren inneren Künstler. Er soll verwöhnt und beachtet werden. Wir können nur kreativ sein, wenn wir uns auch einmal vom Alltag lösen können, ungestört Impulsen nachgehen, ganz in Ruhe im Hier und Jetzt sein können.

Dieses Künstlertreffen mit sich selbst, muss nicht viel kosten. Es kann ein langer Spaziergang im Park sein, ein Gang über einen Flohmarkt, der Besuch in der Stadtbibliothek, der Besuch in einem Museum (in manchen Museen gibt es Tage, an denen es günstiger oder kostenlos ist), ein Galerie-Besuch, einen Kinofilm anschauen, ein Konzert, einen Poetry-Slam…uä. (In vielen Städten gibt es kostenlose Veranstaltungen. Halte danach Ausschau.)

Aufgaben:

  1. Mach dir eine Liste und schreibe zehn Orte auf, die du für einen Künstlertreff besuchen könntest.
  2. Lege einen Zeitpunkt fest, an dem du deinen Künstlertreff durchführen kannst. Versuche ihn möglichst jede Woche einzuhalten. Rechne mit deinem inneren Schweinehund, einem „schlechten“ Gewissen und wohlmeinenden Menschen, die dich abhalten wollen. Das Ergebnis eines Künstlertreffs spricht jedoch für sich. Wer es einmal anfängt, möchte es nicht mehr missen.
  3. Nimm dir Schreibzeug mit, damit du Gedanken und Ideen festhalten kannst.
  4. Geh los, hab Spaß und genieße die Zeit!

Material für Collagen

Das Material für Collagen kann vielfältig und spannend sein. Bei der Arbeit wirst du schnell feststellen, was für dich in Frage kommt und was dir nicht so liegt.

Als Untergründe eignen sich:

Festes Papier

Pappe, verschiedner Stärken

Malpappen

Leinwände

Sperrholz usw.

Es kommt bei den Untergründen darauf an, was du für die Collage verwendest. Bei schwereren Objekten ist es vielleicht besser, einen festeren Untergrund zu wählen. Dabei solltest du an den passenden Kleber denken. Nicht jeder Kleber eignet sich z.B.: für Styropor-Objekte oder Plastik.

Für die Collage kannst du verwenden:

Zeitungen, Zeitschriften, Modejorunale

Bunte Pappen und Papiere

Origami-Stücke

Bilder aus Kunstbücher (auf Flohmärkten kann man Exemplare finden, die man zerschneiden kann)

Plakate

Fotos, Postkarten

Schriften aller Art

Kleine Kartons, als Objektträger

Naturmaterial: Kastanien, Äste, Hagebutten, Nüsse, getrocknete Blätter und Blüten, kleine Steine, Sand, Muscheln, Federn, usw.

Fundsachen aller Art

Metallteile: Schrauben, Muttern, Draht, Reißzwecken, usw.

Kork, Seile, Bänder, Stoffreste, Knöpfe usw.

Pailletten, Spitzenstückchen, usw.

Styropor-Stücke (verziert oder blanko)

Noch ein kleiner Tipp: Bei der Verwendung von feuchtem Kleber bei Papier und Pappe muss man vorsichtig sein, da sich das Material sonst wellt.

 

 

 

 

 

Moodboard

Vor Kurzem las ich einen Artikel über Moodboards. Bis dato hießen diese Sammelbretter bei mir noch Pinnwand und wahrscheinlich werde ich den Begriff auch weiter verwenden. Denn Moodboards oder Stimmungstafeln, wie die deutsche Übersetzung lautet, waren meine Pinnwände schon immer.

Schon bevor ich anfing mehr zu schreiben hatte ich Stimmungstafeln Zuhause. Seit ich Romane schreibe, habe ich für das jeweilige Projekt eine eigene Pinnwand, die erst aufgelöst wird, wenn es zu Ende ist. Das kann manchmal eine Weile dauern, aber es erinnert mich immer daran, dass ist wichtig und wird noch geschrieben!

Moodboards können die verschiedensten Formen haben – sogar Schiller hat mit „Pinnwänden“ gearbeitet. Nur dass er seine Informationen direkt an der Wand befestigte.

Die Tafeln können aus allen möglichen Materialien bestehen: Malpappe, Spanplatten, Bilderrahmen mit Rückwand, bespannt mit Stoff, aus Kork, aus Metall mit Magnetpins, usw.

Zum Pinnen eignet sich alles Mögliche: Fotos, Eintrittskarten, Stadtpläne, Notizzettel und Ideenzettel, Listen, kleine Erinnerungsstücke, Postkarten, Briefe, Zeitungsausschnitte, Fundstücke usw – der Fantasie sind da wirklich kaum Grenzen gesetzt.

Und für mich als Schreiberling kommen an eine Pinnwand: Fotos der Romanlandschaft, meiner Figuren, Ideen-Zettel, Notizen für später, Timelines, teilweise auch der Plot … Stadtpläne …und einiges mehr.

Folgend einige meiner Stimmungstafeln und so wie es aussieht, werde ich diese Woche noch einen Möbeldiscounter besuchen und mir zwei neue Pinnwände besorgen – denn irgendwas ist immer.

Die Stimmungstafel über das Moodboard, in meinem Arbeitsjournal:

moodboard1

Stimmungstafel der Erinnerungen:

moodboard-erinnerungen

Postkartentafel:

postkarten-mood

Pinnwand für eine Geschichte, die noch geschrieben werden will:

roman-mood

Vielleicht konnte ich euch eine kleine Anregung geben, eigene Stimmungstafeln zu gestalten.

Ich wünsche euch viel Spaß und viele Inspirationen!

Caro

Ein Jahr voller Bilder

Fotografieren ist mehr, als ein Selfie von sich machen zu können. Es schärft den Blick für Details, die Umgebung, besondere Situationen, interessante Orte, Menschen… Heute hat beinahe jeder sein Handy dabei und es gibt eine riesige Auswahl kleiner Fotoapparate, die man leicht in der Tasche oder der Jacke mitführen kann.

Wer Spaß daran hat, kann sich ans Bilder bearbeiten heranmachen. Selbst für Anfänger wie mich gibt es Programme, mit denen man interessante Effekte erzielen kann. Ich benutze „GIMP2“, ein gutes Programm für den Einstieg. Ihr könnte eigene Galerien, Fotoalben, Blogs usw. erstellen.

Wie wäre es mit einer Galerie von Hausnummernschildern? Ich liebe Türen und besitze eine Menge Fotos verschiedenster Türen. Es kann auch ein Baum im Wechsel der Jahreszeiten sein.

Aufgabe: Pop Art a la Andy Warhol wäre auch eine spannende Idee. Such dir ein Foto aus und bearbeite es in verschiedenen Formen. Schwarz-weiß, Sepia, knallige Farben usw. Dann druckst du dir die Fotos aus und erstellst dein eigenes Pop Art Bild.

Hier einige Anregungen für ein Jahr voller Bilder:

Sonnenstrahlen

Sonnenaufgang/untergang

Pferde

Einen wilden offenen Raum

Einen großen Eisbecher

Feuerwerk

Ein Blick von deinem Bett aus

Einen alten weisen Baum

Einen fliegenden Vogel

Eine springende Katze

Einen schlafenden Hund

Ein Selbstporträt von einem Fotostand

Eine Berühmtheit

Eine Skyline

Bunte Blumen

Street art

Ein Porträt

Ein Gruppenfoto

Ein Blick aus einem Fenster in deinem Haus

Ein Bild von einer vollen Tanzfläche

Eine Burg, Schloss, Staatsgebäude

Ein atemberaubender Blick

Tänzer

Den Inhalt deiner Tasche (Handtasche)

Ein Babytier

Eine große Menschenmenge

Eine Pflanze in drei Wachstumsstadien, Samen, Spross, Pflanze

Eine Achterbahn/Karussell

Eine alte Landbegrenzung

Bewegtes Wasser

Ein Kuss

Einen selbst gebackenen Kuchen

Einen Marktstand

Ein Porträt eines Fremden

Ein Christbaum

Ein Cocktail

Ein Swimmingpool

Ein Spinnennetz am Morgen

Wolken

Jemand den du liebst

Etwas das du liebst

Einen Regenbogen

Einen Schneemann

Regen auf dem Fenster

Baumrinde

Etwas Gelbes – Blaues – Grünes – Rotes – Pinkes – Weißes – Oranges – Schwarzes

Etwas das du wirklich willst

Denk dir weitere Aufgaben aus.

Als Tipp, der mir selbst geholfen hat. Mach mehrere Bilder deines Sujets/Gegenstandes. Meistens ist eins dabei, dass gut geworden ist 🙂 .

Viel Spaß beim Fotografieren!

Ich bin … (kein Künstler?)

…was? Klein, groß, dick, dünn, dumm, schlau, geistreich, wütend, lustig? Lass dir niemals ein Etikett aufkleben und gib dir selbst keins. Schubladendenken blockiert. Man hat tatsächlich ein Brett vor dem Kopf. Es lässt kein rechts und kein links zu. Es zwingt uns auf einem „vorbestimmten“ Weg zu gehen. Ist das wünschenswert? Niemand ist nur Maler, Musiker, Schriftsteller, Töpfer, Bildhauer usw. „Ich bin“ suggeriert: Ich bin so und so und kann nicht anders. Es kettet uns an unsere Vergangenheit, in der wir dieses Etikett „erworben“ haben. Doch die Vergangenheit ist nicht veränderbar. Die Gegenwart schon.

Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist es möglich, dass sich unser Gehirn, selbst in hohem Alter, neue Gewohnheiten einprägen kann. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, ich kann sein/werden, was ich sein/werden möchte. Dazu muss man sich allerdings des schädigenden „Ich bin“ bewusstwerden, um aktiv dagegen wirken zu können.

Wir sollten uns bewusst sein, dass wir nur dieses Leben haben und nicht wissen, wann es endet. Warum wollen wir es frustriert in einer dunklen Schublade verbringen? Viel spannender und befriedigender ist es neugierig und aufmerksam durchs Leben zu gehen, sich mit Dingen zu beschäftigen, die unseren Geist in Schwingungen versetzen und uns Freude zu machen!

Arbeitsplatz und Zeit schaffen

Ich kann erst malen, zeichnen, basteln ectr., wenn ich ein eigenes Zimmer habe.

Klar, ist es hilfreich, wenn man ein eigenes Zimmer hat und es sich so einrichten kann, wie man möchte. Leider ist der Luxus nicht allen gegeben. Doch um sich künstlerisch zu betätigen reicht am Anfang oft ein Tisch, eine Kiste (oder mehrere) für Material und Mappen, ein Regal oder ein Schrankfach, um seine Sachen aufzubewahren.

Vielleicht gibt es im Schlafzimmer, in der Wohnstube, im Flur eine Ecke, in die ein Tisch, Regal oder was immer du brauchst. Wenn nicht, sieh dich um. Gibt es Dinge auf die du verzichten kannst und die dir Platz rauben?

Hier ist die Frage, was ist dir wichtig? Außerdem löst sich im Loslassen der Dinge oft eine innere Blockade und ermöglicht es erst, den kreativen Prozess in Gang zu bringen. Es schafft nicht nur Platz in der Wohnung, sondern auch im Kopf.

Mit der Zeit ist es ähnlich. Natürlich müssen die meisten von uns arbeiten gehen. Ich auch. Es wäre super, wenn ich die meiste Zeit des Tages damit beschäftigt sein könnte, meine Ideen umzusetzen und wer weiß, vielleicht ist es ja irgendwann soweit. Bis dahin muss ich mir die Zeit zusammensuchen, im wahrsten Sinne des Wortes.

„Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt voran kommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst.“  G.B.Shaw

Ich stehe morgens früher auf, damit ich eine Stunde Zeit habe zu schreiben oder Details an meinen Collagen zu ergänzen. Ich schränke meinen Fernsehkonsum ein und setze mich abends an meine Projekte. Ich plane wann und wo ich Zeit für meine Ideen abzweigen kann und setze sie als feste Arbeitszeiten in meinem Kalender fest. Meine Projekte sind mir wichtig. Ich kann mir ein Leben ohne Kunst nicht vorstellen. Es macht mich glücklich zu sehen, wie meine Ideen Gestalt annehmen. Dafür schaffe ich gerne Platz und Zeit.